<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: BarCamp &#8211; die Profiteure greifen nach dem Format</title>
	<atom:link href="http://www.franztoo.de/?feed=rss2&#038;p=1311" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.franztoo.de/?p=1311</link>
	<description>next generation anything</description>
	<lastBuildDate>Sat, 12 May 2012 21:53:14 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
	<item>
		<title>Von: links for 2009-07-29 - Oliver Gassner</title>
		<link>http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15446</link>
		<dc:creator>links for 2009-07-29 - Oliver Gassner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 09:07:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15446</guid>
		<description>[...] for 2009-07-29    BarCamp – die Profiteure greifen nach dem Format at franztoo (tags: icommented barcamps)  Barcamp Berlin Reloaded - Ein Vorschlag - pixelsebi&#039;s posterous [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] for 2009-07-29    BarCamp – die Profiteure greifen nach dem Format at franztoo (tags: icommented barcamps)  Barcamp Berlin Reloaded &#8211; Ein Vorschlag &#8211; pixelsebi&#39;s posterous [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: oliverg</title>
		<link>http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15444</link>
		<dc:creator>oliverg</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 07:26:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15444</guid>
		<description>Hi Sebi,

das &#039;Problem&#039; sind ja nicht die normalen Barcamops und eren sponsoring und IMO nicht mal derebn &#039;Passive&#039; (obwohlö: je höher die Zahl desto...)

Das Problem sind Firmen-Open-Spaces, die sich als Barcamp bezeichnen.

Tghese: wenn 90% der kleutet satt auf &#039;normalen&#039; Camps auf Hausmessen mit OpenSpaces waren, dann ... wär das nicht so ideal.

Mein &#039;Problem&#039; mit deinem Konzept habe ich ja angemerkt: du brauchst dann ne Jury.

Was ich gut finde: &#039;Langsessions&#039; ich hatte ja über ein &#039;WorkshopCamp&#039; nachgedacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Sebi,</p>
<p>das &#8216;Problem&#8217; sind ja nicht die normalen Barcamops und eren sponsoring und IMO nicht mal derebn &#8216;Passive&#8217; (obwohlö: je höher die Zahl desto&#8230;)</p>
<p>Das Problem sind Firmen-Open-Spaces, die sich als Barcamp bezeichnen.</p>
<p>Tghese: wenn 90% der kleutet satt auf &#8216;normalen&#8217; Camps auf Hausmessen mit OpenSpaces waren, dann &#8230; wär das nicht so ideal.</p>
<p>Mein &#8216;Problem&#8217; mit deinem Konzept habe ich ja angemerkt: du brauchst dann ne Jury.</p>
<p>Was ich gut finde: &#8216;Langsessions&#8217; ich hatte ja über ein &#8216;WorkshopCamp&#8217; nachgedacht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian Küpers</title>
		<link>http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15440</link>
		<dc:creator>Sebastian Küpers</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 16:39:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15440</guid>
		<description>Servus - hab die ganze Diskussion durch Hinweise dritter soeben entdeckt, da ich mich heute dazu motiviert fühlte, wieder ein Berliner Barcamp auf die Gleise zu bringen mit neuen (alten) Regeln.

http://pixelsebi.posterous.com/barcamp-berlin-reloaded-ein-vorschlag

Ich würde sagen: lasst uns doch einfach die Dinge für uns selbst so gestalten, wie wir Spass daran haben und gut is ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Servus &#8211; hab die ganze Diskussion durch Hinweise dritter soeben entdeckt, da ich mich heute dazu motiviert fühlte, wieder ein Berliner Barcamp auf die Gleise zu bringen mit neuen (alten) Regeln.</p>
<p><a href="http://pixelsebi.posterous.com/barcamp-berlin-reloaded-ein-vorschlag" rel="nofollow">http://pixelsebi.posterous.com/barcamp-berlin-reloaded-ein-vorschlag</a></p>
<p>Ich würde sagen: lasst uns doch einfach die Dinge für uns selbst so gestalten, wie wir Spass daran haben und gut is ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15082</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 08:39:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15082</guid>
		<description>@Franz: OK, Fucamp war nach Ruhr, da haben wir auch in der Venue übernachtet (plus Hotels gesponsort), BC Bodensee letztes Jahr hat IIRC erstmals bei einem non-theme-Camp Übernachtungsplätze gesponsort (udn Fahrräder verliehen ;) ) (da musstest du ja in Asien rumspringen ;) )

Ggf. sind UNis gar keine so schlechten Gastgeber. Vor allem socleh außerhab der zentren.

Ich bin inzwischen Fan von &#039;Campen im Grünen&#039;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Franz: OK, Fucamp war nach Ruhr, da haben wir auch in der Venue übernachtet (plus Hotels gesponsort), BC Bodensee letztes Jahr hat IIRC erstmals bei einem non-theme-Camp Übernachtungsplätze gesponsort (udn Fahrräder verliehen ;) ) (da musstest du ja in Asien rumspringen ;) )</p>
<p>Ggf. sind UNis gar keine so schlechten Gastgeber. Vor allem socleh außerhab der zentren.</p>
<p>Ich bin inzwischen Fan von &#8216;Campen im Grünen&#8217;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Franz Patzig</title>
		<link>http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15081</link>
		<dc:creator>Franz Patzig</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 08:26:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15081</guid>
		<description>Puh! Irgendwie scheint es da immer noch Verständnisprobleme zu geben:

&lt;strong&gt;1#&lt;/strong&gt; BarCamp ist ein Format für das bestimmte Regeln aufgestellt wurden (Rules of BarCamp, &lt;a href=&quot;http://barcamp.org/TheRulesOfBarCamp&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;siehe hier&lt;/a&gt;). Wenn man dieses Format also verwendet, dann soll es bitte auch nach diesem Regelset gespielt werden. Es kommt keiner drauf, am den Regeln von OpenSpace oder sonstigen Formaten rumzuschrauben die gut funktionieren. Wenn jemand etwas anderes machen will, dann steht ihm das frei - nur dann soll er verdammt noch mal nicht mit dem BarCamp-Format hausen gehen, sondern es einfach anders nennen.

Das Problem ist nur, dass man dann nicht von der Bekanntheit profitieren kann, sondern die ganze Mühe für den Aufbau eines neuen Formats hätte. Und da denken diejenigen, die einfach vom Hype profitieren wollen nicht im Traum daran. Und das sind die Profiteure. Und die mag ich nicht - und die werden das zu spüren bekommen.

Das ist keine Beanspruchung einer Deutungshoheit, sondern einfach die Verteidigung des Formats vor Verwässerung.


&lt;strong&gt;2#&lt;/strong&gt; BarCamp soll offen für jeden sein. Deshalb keine Einschränkungen wer sich anmelden darf, deshalb keine Eintrittsgebühren nach Möglichkeit (und bisher war es ja immer möglich). Die Teilnahmegebühr  ist Partizipation (Zitat whurley), in welcher Form auch immer. Und diese Teilnahmegebühr sollte von &lt;strong&gt;allen gezahlt&lt;/strong&gt; werden.

Mitarbeiter einer großen Firma haben schon mehrfach ein internes BarCamp veranstaltet und das auch so genannt. Das Wissen das auf BarCamps ausgetauscht wird, soll aber der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Wo bitte finde ich das? Nirgends, denn es existiert nicht, zumindest nicht öffentlich. Was mich hier allerdings milde stimmt, ist, dass die wenigstens nicht öffentlich damit hausieren gehen. Ich habe am Dienstag Abend mit einer der Organisatoren gesprochen (den ich schon länger kenne) und es ihm nochmals erklärt. Ich bin dabei mit meiner Argumentation auf keine großen Widerstände gestoßen (@FooBarCamp: Du weisst wovon ich rede).


Zitat aus der englischen Wikipedia, (die deutsche ist von den Mods zur Unkenntlichkeit verstümmelt worden):

&lt;blockquote&gt;Venues typically provide basic services. Free network access, usually WiFi, is crucial. Following the model of Foo Camp, the venue also makes space for the attendees, a.k.a. BarCampers, to literally camp out overnight. Thus, BarCamps rely on securing sponsorship, ranging from the venue and network access to beverages and food. Attendance is typically monetarily free and generally restricted only by space constraints. Participants are asked, though, to sign up in advance.&lt;/blockquote&gt;

und

&lt;blockquote&gt;While loosely structured, there are rules at BarCamp. All attendees are encouraged to present or facilitate a session. However this can be intimidating and unwelcoming. Everyone is also asked to share information and experiences of the event, both live and after the fact, via public web channels including (but not limited to) blogging, photo sharing, social bookmarking, twittering, wiki-ing, and IRC. This open encouragement to share everything about the event is in deliberate contrast to the &quot;off the record by default&quot; and &quot;no recordings&quot; rules at many private invite-only participant driven conferences.&lt;/blockquote&gt;

Zugegebnermaßen muss am Übernachten noch gearbeitet werden, da kaum mit deutschen Firmen zu machen. Da hat BarCampRuhr allen anderen etwas vorgemacht.

@Moritz: Ob BarCamp eine Bewegung ist oder nicht: &lt;a href=&quot;http://markeninstitut.wordpress.com/2007/11/12/die-barcamp-bewegung/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Lies das mal!&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Puh! Irgendwie scheint es da immer noch Verständnisprobleme zu geben:</p>
<p><strong>1#</strong> BarCamp ist ein Format für das bestimmte Regeln aufgestellt wurden (Rules of BarCamp, <a href="http://barcamp.org/TheRulesOfBarCamp" rel="nofollow">siehe hier</a>). Wenn man dieses Format also verwendet, dann soll es bitte auch nach diesem Regelset gespielt werden. Es kommt keiner drauf, am den Regeln von OpenSpace oder sonstigen Formaten rumzuschrauben die gut funktionieren. Wenn jemand etwas anderes machen will, dann steht ihm das frei &#8211; nur dann soll er verdammt noch mal nicht mit dem BarCamp-Format hausen gehen, sondern es einfach anders nennen.</p>
<p>Das Problem ist nur, dass man dann nicht von der Bekanntheit profitieren kann, sondern die ganze Mühe für den Aufbau eines neuen Formats hätte. Und da denken diejenigen, die einfach vom Hype profitieren wollen nicht im Traum daran. Und das sind die Profiteure. Und die mag ich nicht &#8211; und die werden das zu spüren bekommen.</p>
<p>Das ist keine Beanspruchung einer Deutungshoheit, sondern einfach die Verteidigung des Formats vor Verwässerung.</p>
<p><strong>2#</strong> BarCamp soll offen für jeden sein. Deshalb keine Einschränkungen wer sich anmelden darf, deshalb keine Eintrittsgebühren nach Möglichkeit (und bisher war es ja immer möglich). Die Teilnahmegebühr  ist Partizipation (Zitat whurley), in welcher Form auch immer. Und diese Teilnahmegebühr sollte von <strong>allen gezahlt</strong> werden.</p>
<p>Mitarbeiter einer großen Firma haben schon mehrfach ein internes BarCamp veranstaltet und das auch so genannt. Das Wissen das auf BarCamps ausgetauscht wird, soll aber der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Wo bitte finde ich das? Nirgends, denn es existiert nicht, zumindest nicht öffentlich. Was mich hier allerdings milde stimmt, ist, dass die wenigstens nicht öffentlich damit hausieren gehen. Ich habe am Dienstag Abend mit einer der Organisatoren gesprochen (den ich schon länger kenne) und es ihm nochmals erklärt. Ich bin dabei mit meiner Argumentation auf keine großen Widerstände gestoßen (@FooBarCamp: Du weisst wovon ich rede).</p>
<p>Zitat aus der englischen Wikipedia, (die deutsche ist von den Mods zur Unkenntlichkeit verstümmelt worden):</p>
<blockquote><p>Venues typically provide basic services. Free network access, usually WiFi, is crucial. Following the model of Foo Camp, the venue also makes space for the attendees, a.k.a. BarCampers, to literally camp out overnight. Thus, BarCamps rely on securing sponsorship, ranging from the venue and network access to beverages and food. Attendance is typically monetarily free and generally restricted only by space constraints. Participants are asked, though, to sign up in advance.</p></blockquote>
<p>und</p>
<blockquote><p>While loosely structured, there are rules at BarCamp. All attendees are encouraged to present or facilitate a session. However this can be intimidating and unwelcoming. Everyone is also asked to share information and experiences of the event, both live and after the fact, via public web channels including (but not limited to) blogging, photo sharing, social bookmarking, twittering, wiki-ing, and IRC. This open encouragement to share everything about the event is in deliberate contrast to the &#8220;off the record by default&#8221; and &#8220;no recordings&#8221; rules at many private invite-only participant driven conferences.</p></blockquote>
<p>Zugegebnermaßen muss am Übernachten noch gearbeitet werden, da kaum mit deutschen Firmen zu machen. Da hat BarCampRuhr allen anderen etwas vorgemacht.</p>
<p>@Moritz: Ob BarCamp eine Bewegung ist oder nicht: <a href="http://markeninstitut.wordpress.com/2007/11/12/die-barcamp-bewegung/" rel="nofollow">Lies das mal!</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Moritz Avenarius (iMo)</title>
		<link>http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15065</link>
		<dc:creator>Moritz Avenarius (iMo)</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 13:01:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15065</guid>
		<description>Hallo Zusammen,

ich sehe mich selbst als „Next Generation Barcamper“. Aktuell organisiere ich meine ersten beiden Camps, das ad(d)camp und das globalfuturecamp. Mache meine Erfahrungen und auch Fehler dabei. Was denke ich normal ist, wenn man etwas Neues ausprobiert.

Was ich mir wünsche von der Community ist: Offene Rückmeldung, klare Kritik und Vorschläge, was ich beim nächsten Mal besser machen kann. Typischer Lernprozess eben. Und das wünsche ich mir nicht nur für mich, sondern auch allen anderen, die die Fackel des Spirit of BarCamp weitertragen.

Dazu gehört für mich vorallem der Freiraum, Fehler machen zu können. Meist lernt man am stärksten aus eigenen Erfahrungen. Ich weiß noch genau, wie ich auf dem BarCamp Berlin3 meine erste Session gab, mich tierisch vorbereitet hatte, einen 35min Powerpoint Vortrag hielt. Und danach Stefan Roos zu mir kam, mir anerkennend auf die Schulter klopfte, „Junge, klasse das Du das gewagt hast, weiter so. Aber beim nächsten Mal, weniger Frontalunterricht, mehr Gespräch, dann geht die Hälfte der Zuhörer auch nicht nach 10min.“ Das hatte gesessen. Und mich weiter gebracht. 

Das ist für mich der Spirit of BarCamp: Nicht es irgendwie „richtig“ zu machen, sondern es zu machen. Zu lernen. Und dabei schnell, offen und klar Rückmeldung zu bekommen. Alles darf ausprobiert werden. Was am Ende funktioniert, entscheidet die Crowd. Keiner hat als einzelner die Deutungshoheit. Mich eingeschlossen. 

Und ich meine damit auch wirklich: alles. Mit Anmeldegebühr oder ohne, mit Aufwandsentschädigung für das Orgateam oder ehrenamtlich, mit Namensschilder gedruckt oder selbst gemalt, ad-hoc zusammen kommen oder intensiv vorbereitet sein, oder oder oder. Entscheident ist doch der Prozess, das Learning dabei oder danach. Da bitte ich nochmal um offene Kritik von den alten Hasen, sich einmischen, aktiv werden, die neuen Macher ansprechen. Das ist doch das neue Web, das 2.0. Und wer Kritikresistent ist im Einzelgespräch, der kriegt es sicher anders zu spüren. Und dann bitte Ross und Reiter benennen, aber es nicht bei Andeutungen und Anspielungen belassen.

Vor einigen Wochen hab ich mich selbst aufgespult und die Macher vom Kirchencamp in Bremen wegen ihrer Vorab-Sessionliste kritisiert (via Twitter). Fass ich mich nun an die eigene Nase, würd ich heute nicht mehr machen. Natürlich ist es doof für die Leute, die das erste Mal auf so eine Veranstaltung gehen und dann diese Erfahrung machen mit einem Camp. Aber die gehen (hoffentlich) noch auf ein 2. oder 3. Camp und machen dann weitere Erfahrungen. Und wenn nicht dann nicht. Auch gut. BarCamps sind schließlich keine „Bewegung“ oder gar „Religion“ (auch wenn es um Spirit geht), für man richtig initiiert werden muss.

Die Gefahr offener Systeme ist, dass sie durch Missbrauch bedroht sind (kann man schön bei Karl Popper nachlesen). Und der Reiz von BarCamps ist ihre Offenheit. Aber die muss immer wieder aktiv erarbeitet werden. Ich erlebe die derzeitige Situation als super spannend. Die BarCamp-Idee erschließt sich neue Kreise von Interessenten und Machern, es gibt eine Vielzahl von Themencamps. Durch die Neuen kommen klaro auch neue Ideen, Veränderungen, aber auch „alte“ Konferenzgewohnheiten, Konsumhaltungen, Sicherheits- und Kontrollbedürfnisse es doch irgendwie zu regeln. Alter Wein in neue Schläuche. 

Die Neulinge haben leider nicht immer einen Stefan Roos zu Seite, der nach einem durchgeführten BarCamp auf die Schulter klopft und sagt: „Schön das Du es gewagt hast. Beim nächsten Mal empfehl ich Dir das und das anders zu machen, dann wird es noch besser“. So einen Mentor wünsch ich mir für uns alle „Next Generation BarCamper“. Einen CampKirk. 

Auf geht’s, gemeinsam neue Welten entdecken!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Zusammen,</p>
<p>ich sehe mich selbst als „Next Generation Barcamper“. Aktuell organisiere ich meine ersten beiden Camps, das ad(d)camp und das globalfuturecamp. Mache meine Erfahrungen und auch Fehler dabei. Was denke ich normal ist, wenn man etwas Neues ausprobiert.</p>
<p>Was ich mir wünsche von der Community ist: Offene Rückmeldung, klare Kritik und Vorschläge, was ich beim nächsten Mal besser machen kann. Typischer Lernprozess eben. Und das wünsche ich mir nicht nur für mich, sondern auch allen anderen, die die Fackel des Spirit of BarCamp weitertragen.</p>
<p>Dazu gehört für mich vorallem der Freiraum, Fehler machen zu können. Meist lernt man am stärksten aus eigenen Erfahrungen. Ich weiß noch genau, wie ich auf dem BarCamp Berlin3 meine erste Session gab, mich tierisch vorbereitet hatte, einen 35min Powerpoint Vortrag hielt. Und danach Stefan Roos zu mir kam, mir anerkennend auf die Schulter klopfte, „Junge, klasse das Du das gewagt hast, weiter so. Aber beim nächsten Mal, weniger Frontalunterricht, mehr Gespräch, dann geht die Hälfte der Zuhörer auch nicht nach 10min.“ Das hatte gesessen. Und mich weiter gebracht. </p>
<p>Das ist für mich der Spirit of BarCamp: Nicht es irgendwie „richtig“ zu machen, sondern es zu machen. Zu lernen. Und dabei schnell, offen und klar Rückmeldung zu bekommen. Alles darf ausprobiert werden. Was am Ende funktioniert, entscheidet die Crowd. Keiner hat als einzelner die Deutungshoheit. Mich eingeschlossen. </p>
<p>Und ich meine damit auch wirklich: alles. Mit Anmeldegebühr oder ohne, mit Aufwandsentschädigung für das Orgateam oder ehrenamtlich, mit Namensschilder gedruckt oder selbst gemalt, ad-hoc zusammen kommen oder intensiv vorbereitet sein, oder oder oder. Entscheident ist doch der Prozess, das Learning dabei oder danach. Da bitte ich nochmal um offene Kritik von den alten Hasen, sich einmischen, aktiv werden, die neuen Macher ansprechen. Das ist doch das neue Web, das 2.0. Und wer Kritikresistent ist im Einzelgespräch, der kriegt es sicher anders zu spüren. Und dann bitte Ross und Reiter benennen, aber es nicht bei Andeutungen und Anspielungen belassen.</p>
<p>Vor einigen Wochen hab ich mich selbst aufgespult und die Macher vom Kirchencamp in Bremen wegen ihrer Vorab-Sessionliste kritisiert (via Twitter). Fass ich mich nun an die eigene Nase, würd ich heute nicht mehr machen. Natürlich ist es doof für die Leute, die das erste Mal auf so eine Veranstaltung gehen und dann diese Erfahrung machen mit einem Camp. Aber die gehen (hoffentlich) noch auf ein 2. oder 3. Camp und machen dann weitere Erfahrungen. Und wenn nicht dann nicht. Auch gut. BarCamps sind schließlich keine „Bewegung“ oder gar „Religion“ (auch wenn es um Spirit geht), für man richtig initiiert werden muss.</p>
<p>Die Gefahr offener Systeme ist, dass sie durch Missbrauch bedroht sind (kann man schön bei Karl Popper nachlesen). Und der Reiz von BarCamps ist ihre Offenheit. Aber die muss immer wieder aktiv erarbeitet werden. Ich erlebe die derzeitige Situation als super spannend. Die BarCamp-Idee erschließt sich neue Kreise von Interessenten und Machern, es gibt eine Vielzahl von Themencamps. Durch die Neuen kommen klaro auch neue Ideen, Veränderungen, aber auch „alte“ Konferenzgewohnheiten, Konsumhaltungen, Sicherheits- und Kontrollbedürfnisse es doch irgendwie zu regeln. Alter Wein in neue Schläuche. </p>
<p>Die Neulinge haben leider nicht immer einen Stefan Roos zu Seite, der nach einem durchgeführten BarCamp auf die Schulter klopft und sagt: „Schön das Du es gewagt hast. Beim nächsten Mal empfehl ich Dir das und das anders zu machen, dann wird es noch besser“. So einen Mentor wünsch ich mir für uns alle „Next Generation BarCamper“. Einen CampKirk. </p>
<p>Auf geht’s, gemeinsam neue Welten entdecken!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wichtiges</title>
		<link>http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15059</link>
		<dc:creator>Wichtiges</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 20:13:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15059</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Kommerz bei den Barcamps...&lt;/strong&gt;

[...] Barcamps scheinen eine neue Schadstoffklasse erreicht zu haben: Zunehmend mehr Blogger und Barcamp Veteranen können sich [...]...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kommerz bei den Barcamps&#8230;</strong></p>
<p>[...] Barcamps scheinen eine neue Schadstoffklasse erreicht zu haben: Zunehmend mehr Blogger und Barcamp Veteranen können sich [...]&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank Huber</title>
		<link>http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15054</link>
		<dc:creator>Frank Huber</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 08:31:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15054</guid>
		<description>@Jutta Ich kann Dir nur zustimmen. Vielleicht sollte man auch mal erwähnen wieviel Arbeit es ist, ein BarCamp zu organisieren und dass es sich dabei um &quot;Gesamtkunstwerke&quot; handelt. Die fallen halt stets individuell aus - im Namen aller Teilnehmer daher ein riesiges Dankeschön an alle, die sich ehrenamtlich und in ihrer Freizeit - oft neben Familie und Beruf - tage- und nächtelang reinhängen, um wirklich großartige Erlebnisse und leuchtende Augen bei den Teilnehmern zu erzeugen. Der BarCamp-Spirit lebt und wird sich nicht von Kommerzheinis vereinnahmen lassen. Da bin ich mir ganz sicher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jutta Ich kann Dir nur zustimmen. Vielleicht sollte man auch mal erwähnen wieviel Arbeit es ist, ein BarCamp zu organisieren und dass es sich dabei um &#8220;Gesamtkunstwerke&#8221; handelt. Die fallen halt stets individuell aus &#8211; im Namen aller Teilnehmer daher ein riesiges Dankeschön an alle, die sich ehrenamtlich und in ihrer Freizeit &#8211; oft neben Familie und Beruf &#8211; tage- und nächtelang reinhängen, um wirklich großartige Erlebnisse und leuchtende Augen bei den Teilnehmern zu erzeugen. Der BarCamp-Spirit lebt und wird sich nicht von Kommerzheinis vereinnahmen lassen. Da bin ich mir ganz sicher.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Franz Patzig</title>
		<link>http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15053</link>
		<dc:creator>Franz Patzig</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 08:24:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15053</guid>
		<description>@Jutta: AMEN!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jutta: AMEN!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jutta</title>
		<link>http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15052</link>
		<dc:creator>Jutta</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 08:19:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15052</guid>
		<description>Wow - was für eine spannende Diskussion. Da merkt man doch, wie sehr uns die BarCamps am Herzen liegen. Als begeisterte Besucherin und auch Organisatorin habe ich mich selber schon über Leute aufgeregt, die Ihre Konferenz einfach xyCamp nennen und so tun als ob. http://junebrenners.wordpress.com/2009/02/13/barcamps-den-barcampern-und-nicht-den-geldmachern/ 
DAS geht gar nicht. Ansonsten finde ich es ok, wenn jedes BarCamp ein bisschen auch den Stempel des OrgaTeams trägt, solange hier korrekt und ehrenamtlich gearbeitet wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wow &#8211; was für eine spannende Diskussion. Da merkt man doch, wie sehr uns die BarCamps am Herzen liegen. Als begeisterte Besucherin und auch Organisatorin habe ich mich selber schon über Leute aufgeregt, die Ihre Konferenz einfach xyCamp nennen und so tun als ob. <a href="http://junebrenners.wordpress.com/2009/02/13/barcamps-den-barcampern-und-nicht-den-geldmachern/" rel="nofollow">http://junebrenners.wordpress.com/2009/02/13/barcamps-den-barcampern-und-nicht-den-geldmachern/</a><br />
DAS geht gar nicht. Ansonsten finde ich es ok, wenn jedes BarCamp ein bisschen auch den Stempel des OrgaTeams trägt, solange hier korrekt und ehrenamtlich gearbeitet wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Franz Patzig</title>
		<link>http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15041</link>
		<dc:creator>Franz Patzig</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 16:21:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15041</guid>
		<description>Wir lieben unsere Sponsoren und natürlich sollen die Firmen was davon haben, dass sie BarCamps sponsoren. 

Es geht darum, dass die Marke nicht vereinnahmt wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir lieben unsere Sponsoren und natürlich sollen die Firmen was davon haben, dass sie BarCamps sponsoren. </p>
<p>Es geht darum, dass die Marke nicht vereinnahmt wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Koch</title>
		<link>http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15040</link>
		<dc:creator>Thomas Koch</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 16:07:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.franztoo.de/?p=1311#comment-15040</guid>
		<description>Mal ganz einfältig gefragt: Ich fand das BarCamp in München bei SUN ganz cool. Natürlich hat SUN jetzt für mich ein &quot;Gesicht&quot;, ich war in deren Gebäude, im WLAN und habe in der Kantine Spaghetti gegessen. SUN hat m.E. keinen Einfluß auf den Inhalt des Barcamps genommen. Ist das jetzt blöd gewesen und kein richtiges oder gar mißbrauchtes Barcamp, weil es bei SUN war und natürlich auch einen PR Effekt (gewollt oder ungewollt) auf mich hatte? Oder ist das ok, weil SUN ein Location Sponsor war?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mal ganz einfältig gefragt: Ich fand das BarCamp in München bei SUN ganz cool. Natürlich hat SUN jetzt für mich ein &#8220;Gesicht&#8221;, ich war in deren Gebäude, im WLAN und habe in der Kantine Spaghetti gegessen. SUN hat m.E. keinen Einfluß auf den Inhalt des Barcamps genommen. Ist das jetzt blöd gewesen und kein richtiges oder gar mißbrauchtes Barcamp, weil es bei SUN war und natürlich auch einen PR Effekt (gewollt oder ungewollt) auf mich hatte? Oder ist das ok, weil SUN ein Location Sponsor war?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

