Die DJV Diskussion war horror
Wenn man gestern auf Godot gewartet hat, gleich eines vorweg: er ist wieder nicht gekommen. Um es mit wenigen Worten zusammenzufassen: Langweilig, unfruchtbar und gezeichnet von einer Arroganz bei den Alphatierchen Konken und Jörges, die man so selten erleben kann.
Als Leuchtturm bei dem ganzen Gefasel, bewies sich Thomas Knüwer, der mit seiner Sachkenntnis versuchte die Diskussion in Gang zu bringen. Don Alphonso wirkte, von kurzem Aufflackern abgesehen, als hätte ihm jemand Ritalin ins Essen gemischt und hat vor dem Moderator, der sich immer wenn es Hoffnung auf einen echten Diskurs gab einmischte, zu früh gekuscht. Irgendwie verstehe ich es aber auch, denn dass diese Diskussion nirgendwo hinführen wird, war schon nach den ersten Minuten abzusehen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Hoffnung dieses eine Mal stürbe. Tat sie aber nicht. So habe ich mir es bis zum Ende angetan.
Herr Konken hat irgendwann mal einen Witz gemacht und selbst drüber gelacht. Ansonsten hat er mit den sich versteckenden Kommentatoren genervt, was von seiner legendären Aussage
Blogs sind meines Erachtens nur in ganz wenigen Ausnahmefällen
journalistische Erzeugnisse. Sie sind eher der Tummelplatz für
Menschen, die zu feige sind, ihre Meinung frei und unter ihrem Namen zu
veröffentlichen.
so weit entfernt ist wie die Erde von der Sonne. Die anderen Teilnehmer waren nett, aber leider auch blass.
Wer will kann es sich beim DJV in voller Länge antun.
Technorati Tags: djv, medien, blogs

1 Response to “Die DJV Diskussion war horror”
[...] Franztoo, Franz Patzig: Die DJV-Diskussion war Horror [...]