Alice hat ein Spamproblem
Seit einigen Tagen wundere ich mich immer wieder, dass verschiedene Services nicht mehr funktionieren. So verhindert beispielsweise das Trackback-Spam Plugin Bad Behaviour Zugriffe, so dass ich keine Artikel auf meinem Blog posten kann. Auch Twitter funktioniert nicht immer über die Website.
Nach etwas Forschen habe ich herausbekommen, dass komplette IP-Adressbereiche von Hansenet, der Muttergesellschaft von Alice, in sogenannten Spam Blacklists gelandet sind. Spam Blacklists monitoren, von welchen IP-Adressen auffällig viel Spam versendet wird und setzen dann, mit verschiedenen Eskalationsstufen, den entsprechenden IP-Adressbereich auf eine Blacklist.
Dienste wie die von Bad Behaviour oder auch Twitter sowie viele Mailserver greifen auf diese Blacklists zurück und sprerren dann eben die Zugriffe von diesen IP-Adressen bzw. leiten sie auf Fehlerseiten um. Auch Kommentare auf Artikel werden dann nicht akzeptiert.
Das über 30 minütige Telefonat mit der Alice Hotline (14ct pro Minute) war diesbezüglich nicht sehr erbaulich. Nachdem erst durch mehrere Rückfragen und telefonischer Durchgabe von Webadressen, auf denen man ein Blacklisting überprüfen kann, klargestellt werden konnte was das überhaupt ist, wurde mir am Ende des Gespräches mitgeteilt, dass man da nicht viel machen könne, weil sich die Betreiber der Blacklists äußerst unkooperativ verhielten.
Dem ist jedoch nicht so, wenn der Provider seine Hausaufgaben macht und sein Netz so managt, dass die Gefahr minimiert wird, dass Spam im grossen Stil versandt werden kann, wie es derzeit offenbar bei Hansenet passiert.
Ein Blacklisting kann man beispielsweise hier überprüfen, wobei mir hier der Preis von 250€ für eine Sofortentfernung auch nicht ganz sauber vorkommt.
Workaround ist für Nutzer dynamischer IP-Adressen die Listen anzuschauen und solange die Verbindung neu aufzubauen, bis man eine aus einem nicht gelisteten Adressbereich erwischt. Das ist manchmal leider nicht einfach.
Ärgerlich für die Nutzer ist es allemal.
Technorati Tags: hansenet, alice, spam, ip-blacklist


Franzerl, Alice ist nur ein Produktname. Hansenet die Firma, und die Muttergesellschaft ist Telecom Italia.
Die IP-Adressen sind trotzdem gesperrt, Franzerl ist falsch und wenn du das noch mal sagst, zieh ich dich am Bart.
Der Rest von dem was du sagst, ist natürlich richtig.
Versuchs doch, versuchs doch
Shit. Und ich wechsele gerade zu Alice… Zum Glück kann man vier Wochen zum Monatsende kündigen.
Solange es funktioniert ist es okay, aber wehe es passiert mal was.
Tja – Ich kann zBsp. von zu Hause aus nicht arbeiten, da Susuh auch blockiert ist. Das schon seit ewigen Zeiten.
Kann ich denen meine Spesenabrechnung (vom Internetcafe) zukommen lassen