Gute Zeiten, schlechte Zeiten – statt Popkomm #unkomm

Während die Musikindustrie mit Absage der Popkomm taktisch auf die Tränendrüse drückt, damit sie vielleicht ihre Personal-Netzsperren bekommt (oder 3 Strikes oder whatever) Zitat:

Gorny sprach von “erschreckenden” Teilnehmerzahlen. Es stelle sich die Frage, ob die Popkomm in der digitalen Zeit noch zeitgemäß sei. Der Verbandchef wollte die Absage auch als Signal verstanden wissen. Er hoffe, dass die Politik nun bei den ungelösten Fragen der digitalen Verbreitung “Dampf mache”. Der BVMI und der Verband unabhängiger Musikunternehmen (VUT) warfen der Politik Untätigkeit beim “wichtigsten Branchenthema” Internetpiraterie vor. “Wird hier nicht bald gehandelt, werden alle Anstrengungen der Branche ins Leere laufen”, so die Verbände.

hat sich eine neue Initiative gegründet, die zum Termin der abgesagten Popkomm ein internationales Branchentreffen in Berlin organisiert. Mit von der Partie sind bisher:

Und begründet wird das von den Initatoren so:

Deshalb formiert sich aus dem Umfeld von Künstlern, Musik- und Softwareunternehmen das Bedürfnis, am Original-Termin der Popkomm vom 16.-18. September in Berlin ein neuartiges internationales Branchentreffen zu organisieren. Dem Open Source – Prinzip folgend, soll in den nächsten Wochen genreübergreifend eine zeitgemäße und zukunftsfähige Musikbusiness-Plattform entstehen, bei der die aktuellen und brisanten Themen besprochen werden.

Wie schon in den letzten Tagen im Netz unter dem Motto #unkomm diskutiert, verwandelt sich Berlin an drei Tagen in einen dezentralen Marktplatz der Musikwirtschaft. Der dritte Tag gipfelt in einer internationalen Konferenz im RADIALSYSTEM V. Darüber hinaus bleibt genug Raum um in zahlreichen Locations der Stadt neue Musik zu hören.

All together now!

Ich wünsche viel Glück! + Wo kann ich mich anmelden?

PS: In diesen Zusammenhang:

Update: Jetzt auch ein paar zusätzliche Infos bei Netzpolitik

1 Response to “Gute Zeiten, schlechte Zeiten – statt Popkomm #unkomm”


  1. [...] schöne Idee: Popkomm in gut, um dem Gorny mal zu zeigen, wie’s geht. Via Franz. Denn die Krise der Musikindustrie ist eine Krise der Verwertungsmechanismen, nicht der Musik [...]

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